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"Das Weltgefühl einer Zeit", schreibt Walter Gropius, "kristallisiert sich deutlich in ihren Bauwerken, denn ihre geistigen und materiellen Fähigkeiten finden in ihnen gleichzeitig sichtbaren Ausdruck und für ihre Einheit oder Zerrissenheit geben sie sichere Zeichen." Kaum besser kann man die Entstehungsbedingungen wie auch den heutigen Zustand der 1949 aus politischen Gründen gleichsam aus dem Boden gestampften Krakauer Trabantenstadt Nowa Huta beschreiben. Junge Menschen aus der Umgebung wurden hier von den kommunistischen Machthabern angesiedelt, um in der Lenin-Hütte, dem größten polnischen Stahlwerk, zu arbeiten. Auf Ihrer Reise in diese vergangene Zukunft mit eigenwilliger Gegenwart zeigt Ihnen Ihr einheimischer guide die Sehenswürdigkeiten der Reißbrettstadt Nowa Huta, erläutet Ihnen soziale Probleme der zeitgenössischen polnischen Gesellschaft und die Situation der katholischen Kirche in Polen in Vergangenheit und Gegenwart.
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